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Sarkoide - einfach wegfüttern?

Bild SarkoidDas Sarkoid ist ein lokal invasiv wachsendes Bindegewebsgeschwulst mit einem variablen epithelialen Anteil (Dietz, Huskamp, Handbuch der Pferdepraxis, 1998).

Was aber hat das mit Pferdefutter zu tun?

Es ist mit etwa 40% der häufigste Tumor am Pferd. Die bis zu Faustgröße heranwachsenden Tumore zeigen ein intensives Wachstum und eine hohe Neigung zum erneuten Auftreten. Positiv ist, dass weder Metastasen noch Störungen des Allgemeinbefindens zu erwarten sind. Als Erreger gilt der bovine Papillom – Virus.

Behandlung:

Die Behandlung gilt als schwierig, da auch nach dem Herausschneiden des Gewächses die Gefahr besteht, dass das Sarkoid wiederkehrt.

Die Universitätskliniken arbeiten mit einer Art "Impfung", in dem körpereigene Partikel um das Sarkoid eingespritzt werden.

Fütterung:

In der Fütterungsberatung wurden wir bereit mehrfach gefragt, ob man z.B. durch Unterstützung des Immunsystems diesen Pferden helfen könnte, oder ob es gar eine Möglichkeit gäbe, gezielt gegen Sarkoide vorzugehen. Gerade letzteres mussten wir bisher verneinen.

Da dieses Thema allerdings doch häufiger auftritt und bei einigen Pferden in der näheren Umgebung, konnten wir mit einer speziellen Fütterung doch erhebliche Erfolge in der Kontrolle der Sarkoide in fünf von fünf Fällen aufweisen.

In allen fünf Fällen handelte es sich um eher muskelverspannte Pferde, die man in der Naturheilkunde als „übersäuert“ einstufen würde.

Die Sarkoide wurden bei zwei Pferden täglich mit Thuja Urtinktur (Apotheke) bepinselt. Zeitgleich wurde bei allen fünf Pferden die Fütterung mit SuperCondition und Hesta-Plus Mangan unterstützt. Im letzten Fall „Georgi“ verschwand ein 1-Euro-Stück großes und etwa haselnussdickes Sarkoid innerhalb von 3 Wochen restlos. Hierbei wurde mit einer relativ großen Menge an Hesta plus Mangan (4 Messlöffel pro Tag) gearbeitet. Alle Pferde wurden zuvor konventionell, jedoch während der Testphase sehr hochwertig mit Struktur Energetikum, Hesta Mix oder Vitalmüsli „Beste Jahre“ gefüttert. Es fanden keine therapeutischen Maßnahmen außer der Bepinselung mit Thuja in zwei Fällen statt.

Fazit:

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass auch bei einer 100%igen Erfolgsrate keine wissenschaftlich fundierte Untersuchung stattgefunden hat. Wir können also keinesfalls behaupten, die Lösung zur Beseitigung sämtlicher Probleme mit Sarkoiden gefunden zu haben. Aber wir könnten einen Hinweis gefunden haben, dass Sarkoide möglicherweise eine fütterungsbedingte Ursache haben und eine gesunde, angepasste und durchdachte, problemspezifische Fütterung gerade in mehr Fällen hilft, als man erwartet.

Quelle: www.st-hippolyt.de
Text: Dr. Susanne Weyrauch-Weigand
Bild: Privat