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Schon heute an die Fohlen von morgen denken!

Zuchtvorbereitung beginnt bereits im Winter

Für ein funktionierendes Fruchtbarkeitsgeschehen von Hengst und Stute spielt neben optimierten Haltungsbedingungen auch die entsprechende Fütterung eine entscheidende Rolle.

Bild Stute mit Fohlenß-Carotin (auch Provitamin A genannt) ist eine Vorstufe des Vitamin A und wird in der Dünndarmschleimhaut durch spezifische Enzyme in Vitamin A umgewandelt. Vitamin A ist für den Aufbau der äußeren Zellschichten von Haut und Schleimhäuten von essentieller Bedeutung. Daneben ist es bedeutsam für Fruchtbarkeitshormone, Infektabwehr und die embryonale Entwicklung. Auch die Vitamin-A-Versorgung der Saugfohlen hängt ausschließlich vom Vitamin-A-Gehalt der Muttermilch ab, da sie ohne Reserven in der Leber zur Welt kommen.

Da Vitamin A in natürlichen Futtermitteln nicht vorkommt, muss das Pferd aus ß-Carotin, das in allen grünen Pflanzen enthalten ist, Vitamin A bilden. Während der Winterfütterung ist die ß-Carotin-Versorgung oft unzureichend, da der Gehalt des im Heu enthaltenen ß-Carotin mit der Lagerzeit immer weiter abnimmt. Für tragende, laktierende sowie zu belegende Stuten ist deshalb eine zusätzliche Versorgung mit ß-Carotin in der 2. Hälfte der Winterfütterung von großer Bedeutung.

Ein optimal funktionierendes Fruchtbarkeitsgeschehen hängt aber noch von weiteren Nährstoffen ab: Hervorzuheben sind hier die Vitamine A und E sowie essentielle, weil mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Spurenelementdefizite in den Bereichen Zink, Mangan, Kupfer und Selen können Störungen im Fruchtbarkeitsgeschehen hervorrufen. Einer hochwertigen Mineralstoff-Versorgung zur Zuchtvorbereitung kommt deshalb besondere Bedeutung zu.

Empfehlung:

1

BetaCarotin

2

MicroVital

  • Beta-Carotin-Knoblauch
    vor allem in der Zeit ab Dezember bis April 100 gr. für Großpferde pro Tag
    (bei kleineren Pferden die Menge entsprechend anpassen)
  •  MicroVital
    kurweise, ca. 100 gr. für Großpferde pro Tag
    (auch hier bei kleineren Pferden die Menge entsprechend anpassen)

Quelle:www.st-hippolyt.de
Text: Dr. Susanne Weyrauch-Wiegand
Bild: © Regina Kaute / PIXELIO