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Füttern ohne Doping

ADMR

Seit 28. April 2010 gibt es eine erweiterte Dopingliste der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), die für ein Jahr gültig ist (siehe www.pferd-aktuell.de, Download-Broschüre „Fairer Sport“).

Eingeschlossen in die Liste der verbotenen Substanzen sind pauschal auch Homöopathika und bestimmte Kräuter, was in der Öffentlichkeit vielfach auf Unverständnis stößt. Gleichwohl werden die Sportpferdehalter zumindest für Wettbewerbe in Deutschland zunächst damit leben müssen.

Wir begrüßen die Bemühungen der FN um fairen Reitsport und den Schutz der Sportpferde. Sicher ist es auch ein gewisser Fortschritt, dass nun weitaus mehr unerwünschte Substanzen konkret benannt werden. In der früheren Liste waren überwiegend nur die Oberbegriffe von unzulässigen Wirkungen aufgeführt.

Im Hinblick auf die Ernährung der Sportpferde könnte allerdings leicht der Eindruck entstehen, dass von nun an nur noch einfache Grundfuttermittel wie Hafer und Heu aus Monokulturanbau erwünscht sind. Weidegang und die Pflanzenvielfalt natürlicher Heusorten bergen streng genommen die Gefahr, dass viele gesunde aber nach Auffassung der FN „dopingverdächtige“ Wiesenkräuter aufgenommen werden. Dazu gehören Arnika, Johanniskraut, Spitzwegerich, Baldrian, Thymian, Mädesüß, Weidenrinde und viele andere. Da auch „ätherische Öle“ pauschal auf der Liste stehen, wären demnach die Mehrzahl aller natürlich duftenden Heu- und Weidepflanzen dopingverdächtig.

Hier besteht nach unserer Auffassung Änderungsbedarf, da wir sicher sind, dass es der FN wirklich nur um fairen Sport sowie um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Pferde geht. Die FN möchte den Turnierpferden sicher nicht noch mehr als bereits üblich den Weidegang oder eine natürlich vielfältige Fütterung vorenthalten. Auch hat die FEI bekanntlich das Leitbild vom Sportpferd als „Happy Athlete“ ausgegeben. Bei etlichen „Verdachtssubstanzen“ hat die FN übrigens bereits zulässige Höchstmengen festgesetzt. Die Höchstmengenregelung soll auf weitere Substanzen ausgeweitet werden.


Ist St. Hippolyt-Futter dopingfrei?

„Füttern wie die Natur“ ist die Leitlinie von St. Hippolyt, an der wir unverändert festhalten. Zu unseren Futtermitteln gehört deshalb eine Vielzahl an natürlich gesunden Zutaten, die den Appetit und die Verdauung anregen und denen nahrungstypische milde Schutzeffekte für den gesamten Organismus zukommen. Zu den Zutaten gehören auch Nahrungskräuter und vielfältige sekundäre Nährstoffe, die als normale Bestandteile vieler hochwertiger Futterpflanzen die Körperfunktionen des Pferdes unterstützen. Gerade bei stark belasteten Sportpferden können unsere Futtermittel deshalb zur Entfaltung des natürlichen Leistungspotentials beitragen. Ein Mangel oder die schlechte biologische Verfügbarkeit von gesundheitsstabilisierenden Mineral- und Mikronährstoffen tragen demgegenüber zum vorzeitigen Verschleiß der Sportpferde bei. Eine nicht vollwertige „Basisfütterung“, etwa mit Heu, Hafer und einem minderwertigen Mineralfutter ist somit für Leistungspferde nicht angemessen.

Doping ist die Verabreichung von Substanzen, die unfaire und regelwidrige Wettbewerbsvorteile verschaffen sollen, oft verbunden mit Gesundheitsgefahren für den betroffenen Athleten. Dies können wir für alle St. Hippolyt-Futtermittel absolut ausschließen.


Im Hinblick auf die neue Dopingliste und die Höchstmengenregelungen der FN geben wir folgende verbindliche Zusicherung:

Alle Pferdefuttermittel von St. Hippolyt sind bei Einhaltung unserer Angaben zur Fütterungsmenge frei von Dopingeffekten. Um absolut sicher zu gehen, empfehlen wir, folgende Vollwertprodukte zwei Tage vor dem Wettkampf abzusetzen:

  • Antistress-Kräuterpellets

  • Mucolyt Atemwegekur

Damit die Sicherheit unserer Futtermittel auch in Zukunft gewährleistet werden kann, arbeiten wir kontinuierlich mit dem von der FN autorisierten Hochschul-Dopinglabor zusammen.

St. Hippolyt Nutrition Concepts und
M.E.D. Mühle Ebert Dielheim GmbH

Dr. Eberhard Moll
Forschung & Entwicklung

Bernd Ebert
Geschäftsführung